VSG-Lexikon
Über VSG Direkt:
Als Dienstleistungsunternehmen für Dialogmarketing übernehmen wir nicht nur die Aufbereitung, Produktion und den Versand Ihrer Kampagnen - bei uns erhalten Sie von der Idee bis zum Crossmedia Marketing alle Leistungen direkt aus einem Guss.
Leistungen:
Adressen, EDV, Crossmedia, Druck, Endverarbeitung, Versand, Logistik
Team:
Geschäftsleitung, Verkauf, EDV & Druck, Lettershop & Fulfillment, Versand & Logistik, Verwaltung
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VSG-Lexikon

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A

    Abgleich
    Mehrere Adressendateien werden gegeneinander abgeglichen um Dubletten zu eliminieren.
    Abfallender Druck
    Werden Werbemittel bis zum Rand bedruckt, spricht man von abfallendem Druck. Der Drucker muss auf dem Druckbogen über den Beschnittrand hinaus drucken, danach wird das Werbemittel auf das Endformat geschnitten.
    Add-a-card
    Eine Karte wird mit Punktklebung auf Prospekte, Anzeigen etc. geklebt, damit der Interessent sofort reagieren kann. Auch Tip-on Karte genannt.
    3D-Mailings
    Mailings, in denen sich dreidimensionale Gegenstände als besondere Eye Catcher befinden. Diese Mailings werden auch Gadget-Mailings genannt.
    Adressen
    Die Adressen der Empfänger sind das Basismaterial für ein personalisiertes Mailing. Die Aktualität und Selektierbarkeit der Adressen entscheidet wesentlich über den Erfolg (Response) des Mailings.
    Adressenanalyse
    Name, Vorname, PLZ, Ort, Anrede usw. werden mit Hilfe eines Computerprogramms auf Richtigkeit analysiert und notfalls korrigiert. 
    Adressenmiete
    Business to Business Adressen oder Privatadressen werden in der Regel für eine einmalige Aussendung gemietet. Der Mieter erhält das Recht, sie für ein Mailing zu verwenden. Will er sie ein weiteres Mal einsetzen, muss er einen neuen Mietvertrag abschließen. Zur Überprüfung enthält die Datei einige Kontrolladressen. 
    Adressenvergleich

    Soll ein Mailing mehrere personalisierte Werbemittel beinhalten, muss gewährleistet sein, dass alle Adressen übereinstimmen. Sie müssen vor dem Kuvertieren verglichen werden. Dies kann händisch oder mit Maschinen erfolgen.

    Spezielle Kuvertiermaschinen, welche mit Kameras ausgestattet sind, lesen automatisch die Adresscodes der Werbemittel. Die Codes werden in einem Rechner verglichen und wenn sie übereinstimmen, kuvertiert die Maschine das Mailing.

    AIDA

    Eine der bekanntesten Regeln, nach denen eine Werbebotschaft aufgebaut werden soll. AIDA bedeutet ATTENTION = Aufmerksamkeit, INTEREST = Interesse, DESIRE = Wunsch und ACTION = Handlung . Als Richtlinie für die Gestaltung eines Mailings bedeutet das:

    1. Aufmerksamkeit erregen

    2. Interesse am Angebot wecken

    3. Wunsch, das Beworbene zu besitzen

    4. Aufforderung zur Reaktion per Antwortfax, Antwortkarte, Telefon, E-Mail

    Altarfalz
    Falzart, bei welcher die äußeren beiden Viertel des Werbemittels nach innen geklappt werden. 
    asap
    Agentursprache: as soon as possible (so rasch wie möglich) 
    Augenkamera
    Die Augenkamera ist eine sehr kleine, extrem leichte Videokamera, welche Testpersonen am Kopf tragen. Mit ihr kann man den Blickverlauf der Augen auf einem Videorekorder in Zeitlupe aufzeichnen. Mit einer genügend großen Anzahl von Probanden (Testpersonen) kann man verlässliche Aussagen treffen, wie ein Werbemittel „funktioniert“. Die Tests sind allerdings sehr teuer, daher nur für wirklich große Kampagnen geeignet. 
    Adobe InDesign

    Adobe InDesign ist meist die erste Wahl für viele professionelle Designer, Verleger und Künstler.Die Seitenlayout-Software macht es einfach, Text und Grafiken zu kombinieren und auf Seiten beliebiger Größe zu verteilen. Die Anwendungen und Funktionalitäten sind vielseitig, die sowohl für Fortgeschrittene, als auch für Anfänger gleichermaßen gerecht zu werden.

B

    Briefing
    Information in kompakter Form vom Kunden an seine Werbeagentur. Er informiert sie nicht nur über die Anforderungen für die geplante Werbeaktion sondern gibt ihr auch notwendige Hintergrundinformationen wie Marktpositionierung, strategische Ziele, Mitbewerber etc.
    Blindtext
    Wird ein Werbemittel gestaltet, enthält das Layout meist noch nicht den endgültigen Text, sondern Blindtext. Dies sind meist einige beliebig oft zusammenkopierte Sätze, die in keinem Zusammenhang mit dem Werbemittel stehen.
    Bar freigemachte Sendungen

    Briefe müssen nicht unbedingt mit Marken frankiert werden. Ab Auflagen von 20 Stück darf die Marke auch durch den Freimachungsvermerk

    bar freigemacht

    ersetzt werden. Diese Regelung spart Kosten, denn Marken müssen händisch auf das Kuvert geklebt werden.

    Business to Business Mailings
    Auch B2B genannt. Werbeaktion von einem Unternehmen an ein anderes Unternehmen. Z. B: Computerhersteller schickt Mailings an größere Betriebe. 
    Bündeln
    Die Post schreibt bei Info.Mails, Sponsor-Post und beim Zeitungsversand grundsätzlich vor, dass die Sendungen nach bestimmten Richtlinien gebündelt sein müssen. Dazu setzt man Bündelmaschinen ein. 
    Bürste
    Wird bei Laserdrucken und im Offsetdruck vor dem Druck erstellt, damit der Kunde nochmals das Dokument kontrolliert und seine Druckfreigabe erteilt oder Änderungswünsche bekannt gibt.

C

    Call-Center
    Ein Unternehmen, welches professionelles Telefonmarketing anbietet.
    Cheshire-Adressierung
    Seit Jahrzehnten bewährte, kostengünstige und rasche Adressierungsart. Die Cheshiremaschine schneidet 4-bahnige Endlos-Adressenlisten (Cheshirelisten) zu Einzeladressen und klebt sie auf Prospekte, Zeitungen, Antwortkarten, Kuverts
    Cheshire-Liste
    Eine Adressenliste auf Endlospapier, 12“ x 375mm, mit 32 oder 48 Adressen auf einer Seite. Entspricht einer Etikettenhöhe 1 oder 1,5 Zoll. Diese Liste kann mit einer Cheshiremaschine geschnitten und auf Werbemittel geklebt werden. 
    CMYK
    Die vier Grundfarben, aus denen sich der Vierfarbdruck aufbaut. Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb), K=Black (Schwarz). Durch die Mischung der Grundfarben kann fast jeder Farbton erzielt werden. 
    Consumer Mailings
    Werbung von einem Unternehmen an Privatpersonen, z. B. Garagentorhersteller an Einfamilienhausbewohner. 
    Copy
    Fließtext in einem Werbemittel. Hier differenziert man nochmals zwischen Long-Copy und Short-Copy.
    Corporate Design
    Auch kurz CD genannt. Einheitlicher, optischer Auftritt eines Unternehmens und seiner Werbung. Einheitliches Firmenlogo, einheitliche Firmenfarbe(n), einheitliches Schriftbild und Typologie 
    Corporate Identity
    Auch kurz CI genannt. Einheitlicher Gesamtauftritt eines Unternehmens. CD ist nur ein Teil der Corpotate Identity. CI beinhaltet auch die ganze Firmenkultur eines Unternehmens. 
    Cost per Interest

    Kosten eines Interessenten.

    Cost per Interest = (Kosten einer Werbeaktion + Nachfassaktionen + weitere Unterlagen) / Anzahl der Interessenten

    Consumer Insights
    Ein Consumer Insight ist eine überraschende Erkenntnis über menschliches Verhalten, eine Art „Aha-Erlebnis“. Es beinhaltet oft eine überraschende Einsicht darüber, was Menschen im Zusammenhang mit Produkten oder Marken bewegt. Solche Einblicke in das Konsumentenverhalten und eine umfassende Kenntnis über verdeckte Motive, Ansichten und Verhaltensmuster Ihrer Kunden sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Marken- und Kommunikationsstrategie.

D

    Database
    Eine Datei von Kunden- und Interessenten, ehemaligen Kunden, etc. Die Adressen sind mit zahlreichen, zusätzlichen Merkmalen versehen, um genaue Selektionen für sehr zielgerichtete Mailings durchführen zu können.
    Datenaufbereitung
    Adressen müssen vor dem Druck von Laserbriefe, vor der Direktadressierung oder dem Ausdruck von Etiketten entsprechend bearbeitet werden, um das gewünschte Druckergebnis zu erzielen. 
    Datenschutzgesetz
    Regelt und beschränkt den Umgang mit Daten. 
    DBF
    Data Base Format. Weit verbreitetes Datenbank-Dateiformat. Ursprünglich im Datenbank-Programm DBase verwendet, hat es sich zu einem weit verbreiteten Standard entwickelt. 
    Demographische Merkmale
    Personenbezogene Merkmale wie Alter, Geschlecht, Familienstand, Einkommen, Wohnsituation, Konfession usw. 
    Digitaldruck
    Siehe Vierfarben Laserdrucker 
    DIN-Lang
    Name für die Formate 99 x 210 mm bei Briefen und Prospekten, Kuvertformate: 110 x 220 mm, oder 114 x 225 mm 
    Direktmarketing
    Die erweiterte Form der Direktwerbung. Zu ihr zählt auch Telefonmarketing, SMS-Mails, E-Mails, Couponinserate, Rundfunk- und Fernsehspots mit direkter Reaktionsmöglichkeit (z.B. eingeblendete Telefonnummer). 
    Direktwerbung
    Werbebriefe (Mailing) oder unadressierte Werbesendungen, Verbundmailings, Selfmailern etc. 
    Druckbogen
    In einer Druckerei werden Briefe, Prospekte etc. auf Papierbögen, so genannte Druckbögen gedruckt. Die Bögen sind größer als die Endprodukte. Daher können meist mehrere Werbemittel auf einen Bogen gedruckt werden (Nutzen). Anschließend werden die Bögen geschnitten. Gängige Bogenformate: 35 x 70 cm, 50 x 70 cm, 70 x 100 cm 
    Dublette
    Gleiche Adressen in einer oder mehreren Dateien, welche für ein Mailing verwendet werden sollen.
    Dummy
    Der Prototyp eines Werbemittels. Der Dummy sieht bereits wie das fertige Werbemittel aus, beinhaltet alle Bilder und Überschriften, jedoch sonst nur Blindtext. 
    Duplex
    Beidseitiger Laserdruck 
    Durchschuss
    Abstand zwischen den Druckzeilen 
    DVR-Nummer
    Unternehmen, die Daten elektronisch verarbeiten, müssen eine DVR-Nummer (Datenverarbeitsungsregisternummer) beantragen und am Briefpapier oder dem Werbemittel mitdrucken. 

E

    EAN-Code
    Europäische Artikelnorm für maschinenlesbare Strichcodes 
    Early Bird
    Anreiz für eine sofortige Reaktion, z. B. „Die ersten 100 Einsender erhalten ................ kostenlos“. 
    Einschrumpfen
    Pakete und sonstige dreidimensionale Gegenstände können in Folie eingeschrumpft werden. Die Artikel werden zuerst in schrumpffähige Folie eingeschweißt, danach wird die Folie von außen erwärmt, wodurch sich die Luft im Inneren stark ausdehnt. Anschließend entweicht die Luft durch winzige Löcher und die erkaltende Folie schrumpft das Produkt ein. 
    Einschweißen
    Werbemittel können auch mit so genannten Einschweißmaschinen in transparente oder bedruckte Folie eingeschweißt werden. Die Folie wird Ink-Jet Adressiert oder eine Adressetikette darauf geklebt. Hauptanwendungsbereich: Versand von Katalogen und Prospekten 
    Einstufige Mailingaktion
    Man versendet nur eine Mailingaktion, um das gewünschte Ziel zu erreichen. 
    Einzelblatt-Laserdruck
    Gerät, mit dem individuelle, personalisierte Briefe mit variablen Texten, Codes, Grafiken und Unterschriften gedruckt werden können. Ein PC steuert den Laserdrucker, welcher mittels ionisierter Trommel und Toner das Papier bedruckt. Der Laserdrucker kann je nach Ausstattung Papier (Einzelblätter) verschiedener Formate ein- oder beidseitig bedrucken. 
    Endlos-Laserdruck
    Gerät, mit dem individuelle, personalisierte Briefe mit variablen Texten, Codes, Grafiken und Unterschriften gedruckt werden können. Ein PC steuert den Laserdrucker, welcher mittels ionisierter Trommel und Toner das Papier bedruckt. Der Endlos-Laserdrucker verarbeitet Endlos-Papier von einem Stapel oder einer Rolle. 
    Eye-Catcher
    Blickfang, der spontan die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich ziehen soll. 

F

    Faltmaschine
    Werbemittel mit einem Papiergewicht zwischen 70 und 160 g/m2 lassen sich meist problemlos auf verschiedene Arten maschinell falten. Auch 4-seitige Werbemittel stellen noch keine Schwierigkeit dar. Beim Falten von dickeren Prospekten benötigt man Lagenfalzmaschinen. 
    Filter
    Negativelement in einem Mailing. Senkt den Response. 
    Flop
    Misserfolg eines Mailings 
    Flyer
    Prospektblatt oder kleines, dünnes Prospekt 
    Folder
    Gefaltetes Prospekt 
    Folieren
    Siehe Einschweißen 
    Follow-up
    Nachfassaktion. Kann schriftlich, telefonisch, per E-Mail u.s.w. erfolgen. Beim Nachfassen per Telefon, E-Mail, Fax sind rechtliche Beschränkungen zu beachten. 
    Formate

    Formate spielen in der Direktwerbung eine bedeutende Rolle. A-Formate sind genormte Formate für Drucksorten wie Briefe, Prospekte, Plakate etc, C-Formate sind genormte Formate für Kuverts und Taschen.

     

    A6 Format: 105 x 148 mm

    A5 Format: 148 x 210 mm

    A4 Format: 210 x 297 mm

    A3 Format: 297 x 420 mm

    C6/5 Format: 114 x 229 mm

    C5 Format: 162 x 229 mm

    C4 Format: 324 x 229 mm.

    Freimachungsvermerk

    Mailings müssen einen Freimachungsvermerk tragen. Er unterscheidet sich je nach Sendungsart:

     

    Briefe ab 20 Stück: Bar freigemacht beim Postamt xxxx Ort

     

    Info.Post: Postentgelt bar bezahlt

     

    Info.Mail:
    Österreichische Post AG
    Info.Mail Entgelt bezahlt

     

    Sponsoring-Post:
    Österreichische Post AG/Sponsoring.Post
    Zulassungsnummer
    Benachrichtigungspostamt xxxx Ort

     

    Zeitung: P.b.b., Bezeichnung des Verlagspostamtes, Zulassungsnummer

    Fulfillment
    Das Fulfillment ist meist ein eigener Bereich eines Lettershops. Fulfillment ist Lager, Versandabteilung, Kundenbetreuung usw. Dadurch verfügt der Auftraggeber ohne zusätzlichen Personal- und Platzaufwand über eine komplette Versandabteilung. Großteils zu fix kalkulierbaren Kosten. 
    Fundraising
    Spenden sammeln per Mailing und Zahlschein. Diverse Organisationen, die auf Spenden angewiesen sind, bedienen sich dieser Methode. 

G

    Gadgets
    Mailings mit aufgeklebten Eye Catcher wie Teesäckchen, Zuckerln, Kaugummi, Schokolade, Münzen, Frischetücher etc. 
    Garantierte Laufzeit
    Garantierte Laufzeit bei Info.Mails und Info.Post:
    5 Werktage (ausgenommen Samstag).
    Die Frist beginnt mit dem der Aufgabe der Sendung folgenden Werktag zu laufen.
    Gestrichenes Papier
    Auch Kunstdruckpapier genannt. Glattes Papier, welches sich für Bilderdruck (Prospekte, Poster) besonders eignet. Die meisten Papiere werden in matt und glänzend angeboten. 
    GIF

    Graphics Interchange Format

    Bild-Dateiformat, pixelorientiert, kann nur bis zu 256 Farbstufen speichern. Wird hauptsächlich im Internet für flächige Bilder (Logos, Zeichnungen, etc.) verwendet, da hier die Komprimierung des GIF-Formats sehr kleine Dateien erzeugt.

    Durch den geringen Farbumfang nicht für den Druckbereich geeignet.

    Gimmik
    Give-Away (Werbegeschenk) als Kaufanreiz 
    Give-Away
    Ein kleines Werbegeschenk, welches die Reagierer eines Mailings erhalten. Oft ein Early Bird.  
    Grammatur

    Gewicht von unbedrucktem Papier pro m2.

    Desto höher die Grammatur, desto dicker ist das Papier.

    Normales Briefpapier wiegt 80 gr/m2, für Prospekte verwendet man meist 115 bis 150 gr/m2.

H

    Halbwertszeit
    Methode, um den ungefähren Response eines Mailings möglichst bald vorhersagen zu können. Dafür muss man den täglichen Rücklauf festhalten. Ein bis zwei Tage, nachdem der Höhepunkt überschritten wurde, summiert man den bisherigen Response. Dieser wird verdoppelt und ergibt den ungefähren Gesamtrücklauf. 
    Headline
    Überschrift in einem Werbemittel 
    HKS-Farbfächer
    Der HKS-Farbfächer beinhaltet 88 sogenannte Basisfarben und insgesamt 3520 Volltonfarben für Kunstdruck- und Naturpapiere, deren Sinn die objektive (also von der individuellen Farbwahrnehmung unabhängige) Bewert- und Vergleichbarkeit, die Reproduzierbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie ist. HKS ist dabei erstens die Abkürzung für die Druck- bzw. Künstler-Farbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. sowie zweitens deren Warenzeichen bzw. Marke. Der Verband dieser Firmen (heute HKS Warenzeichenverband e. V.) definiert HKS-Farben seit 1968.

I

    Incentive
    Beigabe zu einem Mailing 
    Info.Mails

    Kostengünstige Möglichkeit, adressierte Mailings gleichen Inhalts ab einer Auflage von 400 Stück im Inland zu versenden. Die Sendungen müssen den Freimachungsvermerk:

     

    "Österreichische Post AG
    Info.Mail Entgelt bezahlt"

     

    tragen und nach Ortsbunden, Leitgebietsbunden und Restmenge sortiert sein.

     

    Höchstmaße: Länge 32,4 cm / Breite 22,9 cm / Höhe 2,4 cm

    Mindestmaße: Länge 14 cm / Breite 9 cm

    Höchstgewicht: 2.000 g

    Info.Post
    Auch landläufig Postwurfsendung genannt. Unadressierte Werbeaussendungen, welche von der Post verteilt werden. Der Empfänger findet sie im Briefkasten und nicht an der Türschnalle.  
    Info.Post select
    Info.Post select ist zwischen der Info.Post (ohne persönliche Anschrift) und dem Info.Mail angesiedelt. Es ist ein Mailing, welches mit dem Straßennamen, der Hausnummer und der Postleitzahl adressiert ist. Der Name fehlt aber. In Mehrfamilienhäusern erhalten alle Bewohner dieses Mailing. 
    Ink-Jet Direktadressierung
    Moderne, kostengünstige und rasche Adressierungsart. Die Ink-Jet Direktadressiermaschine sprüht mit feinsten Düsen sofort trocknende Tinte auf Prospekte, Zeitungen, Antwortkarten, Kuverts etc. Die Qualität der Schrift hängt vom Typ der Maschine ab. Hochwertige Geräte haben ein ziemlich fein auflösendes Schriftbild, aber nicht die Qualität eines Laserdruckers. 
    IoT
    IoT kurz für Internet of Things (zu deutsch: Internet der Dinge) bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese Gegenstände selbstständig über das Internet kommunizieren und so verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen können. Der Anwendungsbereich erstreckt sich dabei von einer allg. Informationsversorgung über automatische Bestellungen bis hin zu Warn- und Notfallfunktionen.

J

    Jiffy Bag

    Gepolsterte Versandtaschen mit Lochung für Splintverschluss, auch für schwere Gegenstände geeignet.

     

    Die Versandtasche ist 100 % recycling-fähig.

    JPEG
    Joint Photographic Experts Group. Bild-Dateiformat mit starker Datenkompression, pixelorientiert. Die Kompression wird durch Verlust an Bildinformation erreicht, welcher je nach Qualitätsstufe Bildstörungen (Artefakte) hervorrufen kann. Wird hauptsächlich für Fotos und im Internet eingesetzt. 
    Junk-Mail

    Schlechtes Mailing.

    Müll, für den Papierkorb bestimmt.

K

    Kalte Adressen
    Adressen, die zur Gewinnung von Neukunden angeschrieben werden. Meist gemietete Adressen. Der Versender des Mailings hat diese Liste entweder noch nie zuvor angeschrieben oder die Empfänger haben noch nie reagiert. 
    Kern
    Innenseiten (ab Seite 3) eines Prospekts oder Katalogs. Häufig ist der Umschlag auf einem Papier mit höherer Grammatur gedruckt als der Kern. 
    KISS-Formel
    Mailings sollten einfach und leicht verständlich sein, da sie nur mit 5-10% der möglichen Aufmerksamkeit gelesen werden. Die KISS-Formel ist zwar etwas zynisch, in der Kernaussage aber richtig. Keep it simple and stupid. 
    Klebebindung
    Zusammengetragene Druckbögen werden auf das Endformat beschnitten und danach im Rücken zusammengeklebt. 
    Konfektionieren
    Sammelbegriff für sämtliche Tätigkeiten eines Lettershops wie adressieren, falten, kuvertieren, Kuverts verkleben, Postaufliefern etc. 
    Kontrolladresse
    Adressen werden in der Regel für einen einmaligen Einsatz vom Kunden gemietet. Um zu kontrollieren, ob er die Adressen nicht doch widerrechtlich mehrfach einsetzt, enthält jede Adressenlieferung einige fingierte Adressen des Adressenvermieters. 
    Kreuzbruch
    Falzart, bei der das Werbemittel kreuzförmig gefaltet wird, z.B. von A4 auf A6.
    Kuvert
    Kuverts haben die Klappe an der Langseite und können daher maschinell kuvertiert werden. Weitere Bedingungen für maschinelle Kuvertierung: keine Spitzklappe über 45 mm Länge, Nassgummierung (kein Haftstreifen) auf der Klappe. 
    Kuvertiermaschine
    Kuvertiermaschinen werden ab einer Auflage von 3.000 Mailings eingesetzt, da sie für jeden Auftrag genau eingestellt werden müssen (Rüstkosten). Es gibt Maschinen für 2-16 teilige Mailings. Formate, welche sie verarbeiten können sind C6, C5/6 (DIN Lang), C6/5 und C5. Es gibt aber auch Maschinen für C4 Kuverts. 

L

    Laserdruck
    Siehe Einzelblatt-Laserdruck , Endlos-Laserdruck und Vierfarben Laserdrucker 
    Layout
    Nach der Konzeption und Gestaltung eines Werbemittels wird am PC ein Layout erstellt. Es zeigt dem Kunden, wie das Werbemittel ungefähr aussehen könnte, ist aber meist noch keine endgültige Version und enthält nur Blindtext. 
    Leaflet
    Prospektblatt 
    Leitgebietsbund
    Nicht-Maschinenfähige Mailings müssen gebündelt sein. Nach folgenden Kriterien kann gebündelt werden: Ortsbunde (Sortierung nach allen 4 Stellen der PLZ), Restmengen (Sendungen, die nicht nach Orts- oder Leitgebietsbunden gebündelt werden können) und Leitgebietsbunde: Mindestens 10 Mailings, bei denen die ersten zwei Ziffern der PLZ ident sein müssen (z.B. 34..). Achtung: darf für Wien nicht angewandt werden.
    Leporello
    Faltart, welche auch Ziehharmonikafalz genannt wird. Häufigste Anwendung: A4 auf Din-Lang falten. Bei diesem Falz kann das Werbemittel nicht mit jeder Kuvertiermaschine verarbeitet werden, da es keine geschlossene Kante hat. Spezielle Zusatzaggregate wie Streamfeeder sind erforderlich. 
    Lettershop
    Entweder ein eigenständiges Unternehmen oder eine Abteilung eines Direktmarketing-Dienstleisters. Dort werden alle Arten von Versandarbeiten durchgeführt wie: adressieren, falten, kuvertieren, postfertigen etc. 
    Listbroking
    Listbroking: Adressen (Listen) von Versandhäusern, Verlagen oder dem stationären Handel werden über befugte Unternehmen (diese besitzen einen Gewerbeschein für das Vermieten der Adressen) gemittelt. Viele Listen enthalten Adressen von Postkäufern. Diese Personen kaufen gerne „per Post“ und reagieren normalerweise auf Direktwerbung besser als „Allgemeine Privatadressen“. Durch Analogieschlüsse werden die passenden Zielgruppen ausgewählt. 
    Logo
    Möglichst unverwechselbare Wortmarke, Bildmarke oder Wort-Bildmarke eines Unternehmens. Die Farbe(n) eines Logos und die Typologie sind genau definiert und werden häufig mit Schmuckfarben gedruckt. 

M

    Mailing
    Adressierte oder unadressierte Werbesendung, welche durch die Post oder einen ähnlichen Dienst dem Empfänger zugestellt wird. 
    Maschinenfähigkeit
    Werbemittel die es erlauben, im Lettershop mit Maschinen verarbeitet zu werden. Kostenersparnis gegenüber Handarbeit. 
    Maschinenlesbarkeit
    Adressierte Sendungen, welche von der Post maschinell gelesen und codiert werden. 
    Media-Mix
    Gekonntes und bewusstes Zusammenspiel verschiedener Werbeformen wie Mailing, Plakat, Inserat, Fernsehspot, Radiospot 
    Mehrstufige Aktion
    Man versendet mehrere Mailingaktionen, um das gewünschte Ziel zu erreichen, z. B. Vorabkarte, Hauptmailing, Nachfassmailing 

N

    Nachfassaktion
    Auch Follow-up genannt. Kann schriftlich, telefonisch, per E-Mail u.s.w. erfolgen. Beim Nachfassen per Telefon, E-Mail, Fax sind rechtliche Beschränkungen zu beachten. 
    Negativdatei

    Datei mit Adressen, welche nicht angeschrieben werden sollen. Diese werden mit den anderen Adressen abgeglichen. Findet der PC Negativadresse, eliminiert er sie.

     

    Eine bekannte Negativdatei ist die Robinsonliste.

    Nutzen
    „Ausbeute“ eines Druckbogens. Auf einen Bogen wird das Werbmittel meist mehrmals gedruckt und danach werden aus dem Bogen die Briefe, Prospekte etc. herausgeschnitten. 

O

    OCR-Code
    Codes in einer ganz bestimmten Schrift (OCR-Schrift). Diese ist für Lesemaschinen besonders leicht zu erkennen. 
    Offsetdruck
    Indirektes Flachdruckverfahren, das auf dem gegenseitigen Abstoßen von Wasser und Fett basiert. Die Druckplatte wird auf einen Zylinder gespannt. Durch besondere Präparierung nehmen die nicht druckenden Teile Feuchtigkeit auf. Wird die Druckplatte eingefärbt, nehmen nur die druckenden Teile die fetthaltige Farbe auf, die auf einen Gummizylinder übertragen wird, von dem sie auf das Papier gedruckt wird. 
    OMR-Code
    Strichcode zur Steuerung von Kuvertiermaschinen mit Vergleichslesung. Siehe auch Adressenvergleich. 
    Opinion Leader
    Personen, die als Spezialisten für gewisse Themen anerkannt sind, z.B. bekannter Formel 1 Fahrer wirbt für Motoröl. 
    Ortsbund
    Mindestens 10 Mailings mit der gleichen Postleitzahl (z.B. 1230) 

P

    Paketbeilage
    Unpersonalisierte Mailings können bei Paketen verschiedener Versandhäuser gegen Gebühr beigelegt werden. 
    Pantone
    Sehr umfangreiche Farbpalette mit Schmuckfarben. Um die gewünschten Farben auszusuchen, gibt es Pantone Farbfächer auf verschiedenen Papiersorten. 
    PDF
    Portable Document Format. Von Adobe entwickeltes Datenaustauschformat im grafischen Gewerbe, hat sich auch im Internet sehr stark durchgesetzt. In diesem Dateiformat wird das komplette Dokument samt Bildern und Schriften gespeichert (bei Bedarf auch komprimiert und/oder mit einem Passwort geschützt). PDF-Dateien sind plattformunabhängig und können mit der frei erhältlichen "Acrobat Reader"-Software angesehen bzw. mit dem kostenpflichtigen Programm "Adobe Acrobat" auch erstellt und bearbeitet werden (sofern dies vom Urheber freigegeben wurde). 
    Persönlicher Brief
    Dieser Brief richtet sich namentlich an den Empfänger und spricht ihn auch persönlich an. Der Brief ist ein „Verkäufer aus Papier“ er führt ein Kundengespräch und beantwortet unausgesprochene Leserfragen. 
    Profilverschluss-Säckchen
    Profilverschluss-Säckchen werden häufig für Give-aways benützt, welche an ein Werbemittel geklammert werden. Sie bestehen meist aus transparenter Folie. Der Verschluss nach dem Nut und Federprinzip kann beliebig oft geöffnet und wieder verschlossen werden. 
    Proof
    Farbausdruck für die Druckerei, damit die Farbe nach den Vorlagen abgestimmt werden kann. 
    PS
    Das PS (Postscriptum) wiederholt in 2-3 Sätzen die Quintessenz des Mailings und fordert zu einer raschen Reaktion auf. Wird von etwa der Hälfte der Leser noch vor dem gesamten Brieftext gelesen. 
    Personas

    Personas sind fiktive Personen, die stellvertretend für eine typische Nutzergruppe stehen und die typischen designrelevanten Eigenschaften dieser Gruppe auf sich vereinen: Sie basieren auf den qualitativen und quantitativen Ergebnissen der Nutzeranalyse. Nutzer mit ähnlichen produktrelevanten Bedürfnissen und Erwartungen werden zu einer Gruppe zusammengefasst und durch bestimmte Merkmale beschrieben:

    - Name und realistische Abbildung der Persona

    - Soziodemographische Angaben

    - Fähigkeiten und Kentnisse

    - Motivation und Vorlieben

    - Ziele und Erwartungen an ein Produkt/Dienstleistung/etc.

Q

    QuarkXPress
    Layout-Software, die Grafiken, Bilder und Texte zu Broschüren, Plakaten, Büchern, etc. verarbeiten kann. Weitere Programme dieser Art sind z.B. Adobe InDesign, MS Publisher, etc.
    Quellcode
    Ein Code, den man auf dem Reaktionsteil des Mailing mitdruckt, um leicht festellen zu können, aus welcher Datei der Reagierer stammt. 
    Querschnittselektion
    Aus einer Adressendatei wird z.B. jede 3. Adresse für ein Mailing herausselektiert.  

R

    Random
    Zufallsprinzip. Beim Dubletten-Abgleich mehrerer Dateien wird eine doppelte Adresse per Zufallsprinzip aus einer beliebigen Datei eliminiert. 
    Raster
    System von Punkten oder Linien, in die eine Halbtonvorlage aufgelöst wird. Je nach Dichte des Rasters entstehen flächige Bilder in verschiedenen Tonwerten. Bei einem 54er Raster entstehen 54 Rasterlinien pro cm. 
    Recycling-Papiere
    Papiere, die aus Altpapieren oder Papierresten hergestellt werden. 
    Response
    Auch Rücklauf genannt. Die Reaktionen in Form von Antwortfaxen, Antwortkarten, Anrufen, E-Mails etc. werden gezählt und in Relation zur Auflage gesetzt. Das Ergebnis wird in Prozent gemessen. 
    Responseelemente
    Um möglichst viel Response auf ein Mailing zu bekommen, sollte man die Reaktion so einfach wie möglich machen. Geeignete Responseelement sind: Fax-Antwortschein, Antwortkarte, sofort erkennbare Telefonnummern und E-Mail Adressen. Es ist sehr vorteilhaft, die Responseelemente bereits zu adressieren, damit der Reagierer so wenig Arbeit wie möglich hat. 
    Restmenge
    Mailings, die nicht nach Orten oder Leitgebieten gebündelt werden können. Diese Restmengen können getrennt nach Sendungen für Wien und Sendungen dür das übrige Bundesgebiet unsortiert in Kuvertkartons oder Briefbehältern der österreichischen Post versendet werden.
    Retouren
    Mailings, die auf Grund falscher Adressen oder wegen Annahmeverweigerung nicht zugestellt werden können. 
    Robinson-Liste
    Adressendatei, in die sich Personen eintragen lassen können, die keine personalisierten Mailings erhalten möchten. Die Robinson-Liste wird gegen die Mailingliste abgeglichen und „Robinsons“ werden ausgeschieden. 
    ROI
    Return of investment Rückfluss des eingesetzten Kapitals 
    Rolle
    Endlos-Papier auf einer großen Rolle für Endlos-Laserdrucker 
    Rückantwortkuvert
    Ein Responselement, das überall dort zum Einsatz kommt, wo Bestellscheine oder Fragebögen zurückgeschickt werden sollen. Idealerweise übernimmt der Empfänger das Porto. Auch wenn Diskretion gewahrt werden soll, ist ein Rückantwortkuvert ein MUSS. (Banken, Versicherungen, Gesundheit, Sexartikel etc.) 

S

    Sammelheftung
    Prospekte ab 8 Seiten Umfang werden sammelgeheftet. Sammelhefter falten die Druckbögen, beschneiden sie und heften sie mit Klammern durch den Rücken. 
    Schmuckfarbe
    Eine genau definierte Farbe, welche nicht aus der Skala erzielt wird. Man setzt sie häufig für Firmenlogos ein. Meist aus der HKS oder Pantone Farbenreihe.  
    Selektionsmerkmale
    Um wirklich treffsichere Mailings zu versenden, ist die Selektion der Adressen besonders wichtig. Über je mehr Merkmale eine Adresse verfügt, desto besser kann sie selektiert werden. Im Business to Business Bereich sind dies Umsatz, Beschäftigtenzahl, Fuhrpark, EDV-Ausstattung, Export, Import etc. Im Consumer Bereich kommen demographischen Merkmalen große Bedeutung zu. 
    Selfliquidators
    Attraktive Produkte, die zu Eigenkosten oder fast zu Eigenkosten verkauft werden, um damit das Hauptgeschäft anzukurbeln. 
    Selfmailer
    Werbemittel, welches aus einer Bahn Papier gefertigt wurde. Anstatt eines Kuverts wird der Brief von dieser Papierbahn umhüllt und diese seitlich verklebt. Der Umschlag wird perforiert, damit ihn der Leser leicht öffnen kann. Interessant für hohe Auflagen. 
    Skala
    Der Drucker spricht vom „Druck aus der Skala“ und meint damit die Verwendung der europaweit genormten CMYK Farben. Durch die Mischung der Grundfarben kann fast jeder Farbton erzielt werden. Für spezielle Farben (heikle Firmenfarben, Leuchtfarben, Gold, Silber, Bronze) müssen Schmuckfarben verwendet werden. 
    Sponsoring-Post

    Sponsoring-Post ermöglicht gemeinnützigen Organisationen, Kirchen, Religionsgemeinschaften, Vereinen und politischen Parteien unter gewissen Vorraussetzungen den Versand Ihrer Mailings zu günstigeren Tarifen als dem Info.Mail. Um in den Genuss dieses Entgelts zu kommen, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:

     

    - Vertrag mit der Post

    - Druck, Verlag und Herausgabe innerhalb der EU

    - Inhaltlich gleiche Sendungen

    - Persönlich adressiert

    - Ausgaben fortlaufend nummeriert

     

    Gebührenvermerk:

    Österreichische Post AG/Sponsoring.Post

    Zulassungsnummer

    Benachrichtigungspostamt xxxx Ort

    Stapel
    Endlos-Papier auf einem zick-zack Stapel. 
    Streamfeeder
    Ein Zusatzaggregat bei Kuvertiermaschinen. Der Streamfeeder transportiert die Werbemittel mit Bändern (Friktion) zu den Zangen der Kuvertiermaschine. Dadurch können auch Werbemittel im Leporellofalz, Schuppenfolder, Scheckkarten und manche flachen Give-Aways maschinell kuvertiert werden. 
    Streuverlust
    Mailings, die nicht die gewünschte Zielgruppe erreichen. Sie werden deutlich weniger Response bringen als die eigentliche Zielgruppe. Kann durch gute Adressenselektion stark reduziert werden. 
    Sweap Stake
    Gewinnspiel mit Losen, Marken etc., die häufig auf Gewinnscheine geklebt werden müssen. Spielerisches Element in der Direktwerbung. 

T

    Taschen
    Taschen werden landläufig auch als Kuverts bezeichnet, sind es aber nicht. Taschen haben die Klappe an der Schmalseite und können nicht maschinell kuvertiert werden. 
    Teaser
    Ankündigung, die Neugierde wecken soll. 
    Telefonmarketing
    Gehört in den Bereich Direktmarketing. Kunden, ehemalige Kunden und Interessenten werden angerufen, um sie zu akquirieren, zu Veranstaltungen einzuladen etc. Beim Telefonmarketing sind rechtliche Beschränkungen zu beachten. 
    Testimonials
    Personen, mit persönlichen Werbebotschaften. Entweder Personen wie du und ich oder Personen, die bei gewissen Themen als Spezialisten anerkannt sind. 
    TIFF
    Tagged Image File Format. Weit verbreitetes Bild-Dateiformat, pixelorientiert (Bild wird in einzelnen Bildpunkten gespeichert), bis zu 32 Bit Farbtiefe, kann zusätzlich verschiedene drucktechnische Daten speichern (Druckkennlinie, etc.), arbeitet mit verlustfreier Komprimierung.
    Tip-on Karte
    Eine Karte wird mit Punktklebung auf Prospekte, Anzeigen etc. geklebt, damit der Interessent sofort reagieren kann. Auch Add-a-card genannt. 
    Topverschluss-Säckchen
    Topverschluss-Säckchen sind meist aus transparenter Folie und werden anstatt eines Kuverts oder einer Tasche verwendet. Man verschließt sie durch eine Lasche mit selbstklebendem Haftstreifen. 
    Two-up
    Laserdruck im Doppelnutzen. Z.B.: mit einem A3 Laserdrucker werden zwei A4 Briefe nebeneinander gedruckt. Vorteil: Zeit- und Kostenersparnis. 
    Typologie
    Schriftart. Auswahl aus tausenden Schriften. Jede Schrift hat einen anderen Namen und sieht optisch anders aus. Die CI eines Unternehmens schreibt meist eine gewisse Schrift vor, in der alle Drucksorten gesetzt werden müssen.  
    Transaktionsdruck
    Bei einem Transaktionsdruck wird ein Dokument erzeugt, mit dem eine Transaktion für einen oder mehrere der Beteiligten dokumentiert wird. Als Transaktion bezeichnet man im wirtschaftlichen Kontext eine gegenseitige Übertragung von Verfügungsrechten an Gütern (Waren oder Dienstleistungen). Beispiele für Transaktionsdokumente sind Lieferscheine, Rechnungen, Mahnungen oder regelmäßige Dokumente wie Mitteilungen über Kontostände oder Vertragsentwicklungen.

U

    Update
    Aktualisierung einer Adressendatei 
    Upgrading
    Aufwerten einer Adresse durch Anreicherung mit weiteren Informationen und Zusatzmerkmalen. 
    UWG
    Gesetz gegen den „Unlauteren Wettbewerb“. Ist bei der Creation von Werbeaktionen zu beachten. Mögliche Sanktionen bei Missachten: Einstweilige Verfügung, Klage, Schadenersatz, Urteilsveröffentlichung. Hohe Kosten!  

V

    Verbundmailing
    Verbundmailings werden an eine bestimmte Zielgruppe gesandt, z.B. die Gastronomie. In einem Kuvert oder einem Heftchen befinden sich Angebote verschiedenster Firmen, welche alle die Zielgruppe Gastronomie/Hotellerie haben. Der eine Teilnehmer bietet Geschirr an, der nächste Möbel, der dritte Sonnenschirme etc. Je nach Anbieter der Verbundmailings gibt es Konkurrenzausschluss. 
    Vergleichslesung

    Soll ein Mailing mehrere personalisierte Werbemittel beinhalten, muss gewährleistet sein, dass alle Adressen übereinstimmen. Sie müssen vor dem Kuvertieren verglichen werden. Dies kann händisch oder mit Maschinen erfolgen.

     

    Spezielle Kuvertiermaschinen, welche mit Kameras ausgestattet sind, lesen automatisch die Adresscodes der Werbemittel. Die Codes werden in einem Rechner verglichen und wenn sie übereinstimmen, kuvertiert die Maschine das Mailing.

    Verstärker
    Sie sollen die Aufmerksamkeit des Empfängers auf das Mailing lenken und den Response erhöhen. Die wichtigsten Verstärker sind: Der eigene Name, Bilder, Überschriften, Unterstreichungen oder Fettdruck, Unterschrift, PS, Gewinnspiele, Beigaben, Early Birds 
    Vierfarben Laserdrucker
    Diese Drucker erlauben die Produktion von vollflächigen, 4-farbigen Werbemitteln, welche sogar in den Bildern mehrfach personalisiert sein können. 
    Vierfarben Offsetdruck
    Durch die Mischung der Grundfarben CMYK kann fast jeder Farbton erzielt werden. Man spricht auch vom „Druck aus der Skala“. Für spezielle Farben (heikle Firmenfarben, Leuchtfarben, Gold, Silber, Bronze) müssen Schmuckfarben verwendet werden. 
    Vorabkarte
    Bei einem mehrstufigen Mailing kann als erste Stufe eine Karte versendet werden, die neugierig macht (Teaser). Sie kündigt etwas an, verrät aber das Wesentliche noch nicht. 
    Vorteilstarif

    Kostengünstigste Möglichkeit, Info.Mails zu versenden.

     

    Format: rechteckige Form

    Höchstmaße:

    Länge 23,5 cm

    Breite 16,2 cm

    Höhe 0,5 cm

    Höchstgewicht: 20 g

     

    Sendungen zum Vorteilstarif werden nur zu diesem Porto abgerechnet, wenn sie maschinell lesbar sind (Postalische Gestaltungsvorschriften für Kuverts).

    Vögele, Prof. Siegfried
    Deutscher "Direktmarketing Papst". Erforschte das Verhalten der Leser von Direktwerbung mittels Augenkamera und entwickelte aus diesen Erkenntnissen die berühmte Dialogmethode. 

W

    Wegwerfwellen

    Dieser Begriff wurde von Prof. Siegfried Vögele geprägt.

     

    1. Welle:

    Sie erfolgt nach ca. 20 Sekunden. Das Mailing wurde kurz überflogen, ist aber nicht weiter interessant. Etwa 50% der Gesamtauflage fällt der ersten Wegwerfwelle zum Opfer.

     

    2. Welle:

    Findet in den nächsten Minuten statt. Nach genauerer Betrachtung und Lesen von einzelnen Absätzen besteht kein weiteres Interesse.

     

    3. Welle:

    Folgt in den nächsten Tagen. Die Mailings sind einige Tage zum genaueren Studium am Schreibtisch gelegen, erscheinen aber nicht mehr interessant.

     

    4. Welle:

    Archivierte Mailings werden in den nächsten Monaten oder Jahren ausgemistet.

    Welcome-Package
    Mailing zur Begrüßung eines neuen Kunden. Beinhaltet meist zahlreiche Vorteile, Gutscheine etc. um den Kunden möglichst langfristig an das Unternehmen zu binden. 
    Wickelfalz
    Falzart. Häufigste Anwendung: A4 auf Din-Lang falten, wobei das untere Drittel des Blattes zwischen das zweite und erste Drittel des Werbemittels gewickelt wird. Bei diesem Falz ist maschinelle Kuvertierung möglich.
    Wearables
    Wearables sind Computertechnologien, die man am Körper oder am Kopf trägt. Sie sind eine Konkretisierung des Ubiquitous Computing, der Allgegenwart der Datenverarbeitung, und ein Teil des Internets der Dinge. Man spricht auch von Wearable Technology und vom Wearable Computer. Sinn und Zweck ist meist die Unterstützung einer Tätigkeit in der realen Welt, etwa durch (Zusatz-)Informationen, Auswertungen und Anweisungen.

Z

    Zeitungsversand

    Kostengünstige Möglichkeit für Verlage Zeitungen ab einer Auflage von 1.000 Stück im Inland zu versenden. Die Sendungen müssen den Freimachungsvermerk: P.b.b., die Bezeichnung des Verlagspostamtes und eine Zulassungsnummer tragen.

     

    Höchstmaße:

    Länge 42 cm

    Breite 30 cm

     

    Mindestmaße:

    Länge 14 cm

    Breite 9 cm

    Höchstgewicht: 2.000 g

     

    Seitenumfang: mindestens 4-seitig

    Zielgruppe
    Personen oder Firmen, die bei einem Mailing angesprochen werden sollen. Gute Dateien enthalten Selektionsmerkmale, wodurch die Zielgruppe genau eingegrenzt werden kann. Man vermeidet Streuverluste, versendet eine geringere Auflage von Mailings und senkt dadurch die Werbekosten. 
    Zufallsprinzip
    Random-Abgleich. Beim Abgleich mehrerer Dateien werden doppelte Adressen (Dubletten) per Zufallsprinzip aus einer beliebigen Datei eliminiert. 

Kontakt

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